 |
|
|
|
Das Land:
|
 |
Rund 7.400 Kilometer Strände stehen dem Touristen in Brasilien zur Verfügung. Das reicht von Sao Luis über Fortaleza, Natal, Recife, Maceio, Salvador, Porto Seguro usw. bis hinab nach Barra do Chui an der Grenze nach Uruguay. Allerdings macht sich ab Salvador nach Süden hin immer stärker der jahreszeitliche Temperaturunterschied bemerkbar...
|
Themen: |
 |
Brasilien = Paradies?
|
Allgemein:
|
 |
Kontakt
|
Impressum
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
|
|
|
Brasilien ist vielfältig!
Brasilien ist nicht Mallorca! Weil Brasilien ein so genanntes "Schwellenland" ist, ein Land, das sich auf dem besten Weg befindet, nicht mehr als Entwicklungsland zu gelten, wird man schnell merken, dass hier Arm und Reich in breiter Palette vertreten sind.
Die Armut hat vielerlei Ursachen, eine davon ist, dass sich die Landbevölkerung von den Großstädten Arbeit und damit Einkommen verspricht, was draussen auf dem Lande nicht überall selbstverständlich ist. Aber in der Großstadt angekommen, stellt man schnell fest, dass es nicht das Paradies ist, das man sich erträumt hatte. Und weil dann die geringen finanziellen Reserven schnell verbraucht sind, ist auch der Weg in die Armut vorgegeben. Das ist nur EINE von vielen Ursachen, die aber als Randeffekt eine nicht gerade zu vernachlässigende Kriminalitätsrate mit sich bringt.
Klar, dass der Tourist - der ja schließlich reich genug ist, sich bis nach Brasilien zu wagen - mit an erster Stelle auf der Liste jener steht, die man als typisches Raubüberfallsopfer in der Statistik findet. Hier kann man ein wenig Vorsorge treffen, wenn man sich nicht gleich den "Turi" so raushängen lässt, dass es schon nach "Betteln um einen Überfall" aussieht! Also keine Wertsachen offen tragen, keinen prall gefüllten Geldbeutel, leiber ein paar kleine Scheine in den unterschiedlichsten Taschen versteckt mit sich führen, keine auffälligen Schmuckstücke oder Gegenstände (wer mit einer Rolex am Arm und einer 1000-Euro-Kamera in Rio am Strand spazieren geht, ist selber schuld), sogar bei der Kleidung sollte man eher auf dezenten Luxus verzichten (wenn man weiss, dass neue NIKE-Treter hier in Brasilien über 600 Reais (das sind über 200 Euro oder 1,5 Mindestgehälter) kosten.
Auch wenn es noch so reizvoll erscheinen mag, eine "Favela" (das sind die Elendviertel) sollte man tunlichst nicht besuchen. Eine Favela wird in der Regel von den dortigen, gut organisierten Drogenbanden "beschützt" (manche sagen "geführt") und der Turi würde dort wohl kaum weiter kommen, als bis zur ersten "Gesichtskontrolle". Wenn er "nur" zurückgeschickt wird, ist das allein schon einen Dankgottesdienst wert.
|
|
|
Nach oben
|
|